Mein Jahresrückblick 2020

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Silvester 2020

Ich sitze hier nun vor meinem Laptop und möchte ein paar Zeilen schreiben, bevor wir in den Silvesterabend starten. Es ist der letzte Tag in diesem Jahres. Morgen beginnt ein neues, frisches Jahr, voller neuer Hoffnungen und Ideen.

Das Jahr 2020 war ein besonderes Jahr für uns alle. Es sollte mein Jahr werden, denn ich hatte mir viel vorgenommen. Und es sollte alles anders kommen, als die Meldung von Corona kam. Der Virus brachte Verunsicherung, Angst, Wut, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Verlust, Trauer und Existensangst und Einsamkeit mit sich.

Und mit Sicherheit findet sich Jeder in einem dieser Wörter wieder und kann es nur bestätigen.

Aber wie das Gesetz der Physik bestimmt, gibt es keine negative Seite ohne eine positive Seite.

Corona hat uns dazu gebracht, unser Leben zu entschleunigen, wieder mehr in uns hinein zu horchen und viele von uns waren wieder einmal kreativ. Es wurde renoviert, im Garten gearbeitet, gemalt, gebastelt, gewerkelt, genäht und gestrickt. Musiziert, die Natur genossen, entrümpelt und vieles mehr.

Und Mutter Erde konnte mal etwas durchatmen und die Natur sich etwas erholen.

Nun kommt das neue Jahr auf uns zu und die Frage ist, wo wir in der Gesellschaft stehen, wo wir in unserem Leben stehen und wie es für mich, für dich und die gesammte Menschheit weiter geht? Wir wissen es nicht und etwas unsicher fühle ich mich an manchen Tagen schon.

Ich wünschte mir, es wird heute um Punkt 0:00 ein Feuerwerk geben und alles ist wie vorher, bevor Corona kam. Aber wir wissen alle, dass es nicht mehr so sein wird und wir müssen es wohl hinnehmen. Doch sollten wir unseren Mut und unsere Hoffnung nicht verlieren und jeden Tag positiv betrachten, denn es steckt in jedem einzelnen Tag pure Schönheit und viele Wunder. Wir müssen nur genau hinschauen und dürfen uns von unserer Angst nicht blenden lassen.

Jahresrückblick 2020

Dieses Jahr war natürlich nicht geschmückt mit Urlauben und großen Abenteuern, da wir den Großteil unserer Zeit natürlich Zuhause verbracht haben. Aber es waren all die kleinen Momente, die auch dieses Jahr trotz der Umstände schön gemacht haben.

Im Privaten gab es in diesem Jahr in unserer Familie eine wunderschöne Verlobung. Mein Sohn hat sich verlobt und ich bin von Herzen dankbar für meine zukünftige Schwiegertochter, denn sie ist eine wundervolle, junge Frau mit einem großen Herzen. Wir haben sie alle sehr lieb gewonnen und freuen uns sehr, sie und ihre Familie jetzt als Teil unserer Familie zu sehen. Die Hochzeitsfeier und die standesamtliche Trauung wurde leider durch die Umstände abgesagt. Aber aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben.

Eine Einschulung gab es in diesem Jahr auch von meinem zweiten Enkelkind. Leider konnten wir durch die Auflagen nicht dabei sein.

Im Beruflichen wollte ich in diesem Jahr auch durchstarten und meinen Blog im Jahr 2020 ernster nehmen und regelmäßig Posts verfassen. Ich wollte einen Ort schaffen, an dem ich meine Kreativität ausleben und teilen kann. In diesem Jahr sind meine Besucherzahlen stetig gestiegen und das habe ich natürlich alles euch zu verdanken.

Zuerst habe ich mich gefragt, was machst du da eigentlich Diana, warum postest du etwas, das wird bestimmt keinen interessieren und war zuerst etwas traurig, dass ich pro Tag nur einen Besucher hatte und gleichzeitig war ich riesig froh und dankbar über diesen einen. Das hat mich angetrieben, weiter zu machen.

Ihr müsst wissen, dass ich mein größter Feind bin und Selbstzweifel und Selbstsabotage auf der Tagesordnung meines Denkens stehen. Ich muss mir immer wieder selber gut zureden, um nicht diese negativen Gedanken in meinem Kopf zuzulassen. Und immer wenn ich mich ertappe, denke ich an folgendes Gedicht.

Das Herz ist ein Garten, in welchem Gedankenblumen wachsen. Die Gedanken die wir denken, sind die Gedanken, welche wir säen. Jede Art, liebevoller Gedanke, trägt eine freundliche, liebevolle Tat. Während ein Gedanke, der egoistisch ist, wie ein Unkraut ist. Wir müssen beobachten was wir denken in jeder Minute, jeden Tag; und die Unkrautgedanken heraus ziehen und sie wegwerfen. Und angenehme, liebevolle Gedankensamen pflanzen, so dicht in der Reihe, dass es keinen Raum für Unkrautgedanken geben wird, um sie wachsen zu lassen.

Katherine Merrill
Ende des Jahres 2020

Ich habe dann allerdings gelesen, dass es wichtig ist, nicht aufzugeben und kontinuierlich weiter zu posten, denn es dauert etwas, bis der Blog in den Weiten des Internets gefunden wird. Und das habe ich auch gemacht.

Ich bin seit 2018 auf WordPress, habe 2019 meinen Blog in eine Hompage mit Blog umgewandelt und ihm ein neues Makeup verpasst und in diesem Jahr einen kleinen Shop hinzugefügt.

Seit September steigen meine Besucherzahlen rasant und ich betreibe meinen Blog nun als Gewerbe. Der Rückblick auf meinem Blog hat mir auch gezeigt, welche Themen bei euch gut ankommen und da möchte ich im neuen Jahr anknüpfen. Ich habe auch schon ein paar Ideen und Projekte für euch.

Vielen Dank meine Süßen für eure Treue hier. Es ist schön, so wundervolle Frauen wie euch hier kennen zu lernen und das ich alles mit euch teilen kann. Und dass ihr so süß seid und mir eure Fotos per email schickt mit eurer selbstgenähten Schürze. Das berührt wahrlich mein Herz. Ich finde es so lieb von euch und ich könnte dann vor Freude hüpfen und heulen zu gleich.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass das Jahr 2020 mich gelehrt hat, zu wissen, welche Menschen in meinem Leben wirklich wichtig sind, ich habe gelernt, dass es wichtig ist, nicht aufzugeben, an seine Wünsche und Träume und ganz wichtig an sich selber zu glauben und dass man für seine Mühen irgendwann belohnt wird.

Rückblickend auf das Jahr 2020, gehe ich voller Dankbarkeit und mit einem Herzen voller Liebe in das neue Jahr.

Nun aber genug von mir. Wie ist es euch in dem Jahr 2020 ergangen?

Euch allen wünsche ich von ganzem Herzen ein wundervolles Silvester und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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